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::Dresden-Löbtau

Geschichte
Löbtau wird erstmals 1068 urkundlich erwähnt, die Platzdorfanlage "Altlöbtau" ist slawischen Ursprungs. Altlöbtau lässt noch heute die dörfliche Anlage deutlich erkennen.

Über viele Jahrhunderte war Löbtau ein reiches Bauerndorf in der Aue der Weißeritz. Die Gründung des »Kammergutes Ostra« blieb nicht ohne Auswirkungen auf Löbtau. 1663 wurden am Hang des Lerchenberges 15 Gutsarbeiterhäuser, die sogenannten Drescherhäuser, errichtet, die die Gutsarbeiter des Kammerguts beherbergten.
Entlang der Weißeritz und am Mühlgraben entwickelte sich ein bedeutendes frühindustrielles Ballungszentrum. Im 19. Jahrhundert entstanden die ersten Fabriken und Arbeiterwohnsiedlungen. Auch das Löbtauer Schulwesen entwickelte sich durch Errichtung mehrerer Schulen.

Um 1891 wurde die Friedenskirche am Wernerplatz erbaut. Nach Zerstörung im 2. Weltkrieg und Wiederaufbau begann auch die Rekonstruktion der Betriebe und die Errichtung neuer Fabriken. Der sprunghaft zunehmende Straßenverkehr in den neunziger Jahren ließ die Modernisierung der Nossener Brücke und den Neubau der Löbtauer Brücke notwendig werden. Auf Grund von städtebaulichen Missstände wurde ein Großteil des Gebietes im Jahr 1994 zum Sanierungsgebiet, bearbeitet im einfachen Sanierungsverfahren, erklärt.

Conertplatz:

Der um 1895 angelegte Platz erhielt zunächst zu Ehren des sächsischen Kronprinzen Friedrich August den Namen Friedrich-August-Platz. Um Verwechslungen zu vermeiden, benannte man ihn nach der Eingemeindung 1907 in Kronprinzenplatz um. Die Platzanlage wurde gärtnerisch gestaltet und erhielt um 1920 eine kleine Brunnenanlage. Im Mittelpunkt des Brunnens stand eine Bärenplastik, die von vier Fröschen am Beckenrand umgeben war. Die Figuren gingen während des Zweiten Weltkrieges bzw. in der Nachkriegszeit verloren.

1945 wurde der Kronprinzenplatz in Rudolf-Renner-Platz umbenannt. An diesen Löbtauer Antifaschisten erinnert auch ein Denkmal in der Parkanlage (Foto). Rudolf Renner (1894-1940) gehörte ab 1918 der Spartakusgruppe, später der KPD an und war ab 1921 jüngster Abgeordneter des sächsischen Landtags. Wegen seines politischen Engaments, u.a. als Redakteur der Sächsischen Arbeiter-Zeitung kam er 1933, ins KZ Buchenwald, wo er 1940 an den Haftbedingungen verstarb.

1993 erfolgte die Umbenennung des Rudolf-Renner-Platzes  in Conertplatz. Dr. Herbert Conert (1886-1946), der bereits in den Zwanziger Jahren als Stadtbaudirektor in Dresden wirkte,  war als Mitbegründer der CDU nach 1945 am demokratischen Neuaufbau in Dresden beteiligt und leitete die städtische Bauverwaltung. Unter seiner Regie entstand 1946 der erste Dresdner Wiederaufbauplan. Die Anlagen des Conertplatzes wurden 1993/94 nach historischem Vorbild rekonstruiert. Künftig wird auch eine Wiederherstellung des Bärenbrunnens in Betracht gezogen. (Quelle: http://www.dresdner-stadtteile.de/Sudwest/Lobtau/lobtau.html)

ÖPNV / Verkehrsanbindung

Straßenbahn:
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* Linie 2: Gorbitz <> Prohlis, über Postplatz
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* Linie 6: Gorbitz <> Bf. Niedersedlitz, über Bf. Neustadt/Albertplatz
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* Linie 7: Gorbitz <> Weixdorf, über Hauptbahnhof/Albertplatz
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* Linie 12: Leutewitz <> Striesen, über Postplatz
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Bus:
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* Linie 61: Löbtau/Tharandter Str. <> Weißig, über Wasa-/Schillerplatz
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* Linie 70: Gompitz <> Bf. Trachenberge, über Elbepark/Krankenhaus Neustadt
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* Linie 89: Löbtau/Tharandter Str. <> Bf. Heidenau, über Südhöhe/Wasaplatz
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* Linie 90: Löbtau/Tharandter Str.<> Altfranken
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S-Bahn:
Haltepunkte Bf. Mitte & Freibergerstraße in Richtung
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* S 1: Bad Schandau<> Meißen Triebischtal
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* S 2: Bad Schandau/Pirna Bahnhof <> Flughafen
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Bundesstraße (B6) Richtung Meißen
Anbindung an die A4 und B173;

Kindertagesstätte / Schulen

Caritas-Kindergarten Don Bosco, Bünaustraße 10a
Kindertagesstätte, Hermsdorferstr. 14
Kindergarten Zu den Glücksraben, Grumbacher Straße 29 - 31
Kindergarten, Saalhausener Straße 44
Kindergarten, Williamstraße 20
Kindergarten, "Die fröhlichen Strolche", Asternweg 1
Kindergarten, Dölzschner Straße 40
Kindertagesstätte, Hölderlinstraße 35
Kindertagesstätte Löbtauer Schmetterlinge, Emil-Ueberall-Straße 9
Kindertagesstätte, Bünaustraße 30
Kindergarten Kümmelkrümel, Freiheit 3
Kindergarten Wirbelwind, Leßkestr. 4
Kindergarten Gorbitzer Früchtchen, Lise-Meitner-Str. 1-3

12. Grundschule, Hebbelstraße 20
35. Grundschule, Clara-Zetkin-Str. 20
37. Grundschule, Stollestraße 4
135. Grundschule, Amalie-Dietrich-Platz 10
139. Grundschule, Omsewitzer Ring 4
Laborschule, Espenstr. 3

35. Mittelschule, Clara-Zetkin-Straße 20
36. Mittelschule, Emil-Ueberall-Straße 34
38. Mittelschule, Saalhauserer Straße 61
138. Mittelschule, Omsewitzer Ring 2
Gymnasium Dresden Cotta, Cossebauder Straße
Laborschule, Espenstr. 3
BSZ für Wirtschaft III, Bünaustraße 12

Kulturelle Einrichtungen

KIF - Kino in der Fabrik, Tharandterstraße
TJG - Theater Junge Generation, Meißner Landstraße
Kulturzentrum Omse e.V. (ehem. Kümmelschänke e.V.), Kümmelschänkenweg 2
Städt. Bibliothek, Cossebauder Str. 42
Quilombo, "Eine Welt"-Laden und Verein, Reisewitzer / Schillingstraße 7

Einkaufen

Entlang der nahegelegenen Kesselsdorfer Straße und Umgebung sind viele Einzelhandelsgeschäfte, Supermärkte und auch Bioläden zu finden.

 

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